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Dienstag, 27.01.2004, 2. Tag, Volterra

Volterra
Volterra
(© Volker Pohl)

Richtung Süden, immer der Sonne entgegen. Nur leider wurde das mit der Sonne nichts. Plus 6° C Grad, bedeckt, aber kein Regen, so wei in der Nacht zuvor.

Livorno lohnt sich nicht zum Anhalten. Castiglinocello macht einen recht hübschen Eindruck, besser gesagt, das genaue Gegenstück zu dem angrenzenden Ort Rosignano Solvay, mit der ganzen Industrie.

Mein erstes Ziel war Volterra, sehr schön gelegen, hoch oben auf dem Berg. Bei schönen Wetter sicherlich auch mit einem tollen Ausblick auf die toskanische Landschaft. Wenn das Wetter nicht mitspielt, bummelt man entweder durch die engen Gassen der Altstadt oder besucht die drei Museen (Museo Etrusco Guarnacci, Pinacoteca e Museo Civico, Museo di Arte Sacra, € 7,- Eintritt für alle drei). Im Guarnacci-Museum gab es die Massenproduktion von Gräberschmuck zu bewundern, nett anzusehen, aber auf Dauer kaum Abwechselung.

In der Pinakothek dann diverse Gemälde, das berühmte Kreuzabnahme fand ganz gut, besser gefiel mir das Bild links davon.

Zurück in Pisa. Was ich Zeitgründen gestern nicht schaffte, wurde heute nachgeholt. Turmbesteigung und Kathedrale. Für den Turm muss man € 15,- berappen, heftiger Preis für maximal 35 Minuten Aussicht. Tickets gibt es im Büro des ockerfarbenen Baus, rechts vom Turm. Dort kann / muss man gleich seinen Rucksack im Schließfach lassen (kostenlos!). Möchte nicht wissen, wie groß der Andrang auf dem Turm in der Hochsaison ist. Menschenmassen, Warteschlangen.

Die Kathedrale ist beeindruckend. Und um diese Jahreszeit angenehm leer.

Immer wieder Neues entdeckt man beim Bummeln durch die Altstadt und dem Marktviertel in Pisa. Und zur Erholung geht man in eines der vielen Bar oder Cafés, wie das Lo Sfizio in der Borgo Stratto.

Museo Etrusco Guarnacci
Museo Etrusco Guarnacci
(© Volker Pohl)
Volterra Burg Fortezza
Volterras Burg Fortezza
(© Volker Pohl)

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