Montag, 26.01.2004, 1. Tag, Pisa

- Dom und Campanile
(© Volker Pohl)
Aus dem winterlichen Lübeck ging es hoch über der geschlossenen Wolkendecke mit 1.000 km/h Richtung Pisa. Nur selten gab es mal Wolkenlücken und auch der Anflug auf Pisa war ein Ritt durch dunkle Regenwolken. Erst kurz vor Livorno war das Meer und dann die Landschaft sichtbar.
Ohne Ortskenntnisse und mit mangelhaften Kartenmaterial fand ich trotzdem mein Hotel fast intuitiv. Der alte Pfadfinder kam bei mir wieder durch.
Um den restlichen Tag sinnvoll zu nutzen, fuhr ich erst mal nach Pisa rein. Der riesigen Parkplätze vor den alten Stadtmauern zeigte mir deutlich, was hier in der Hochsaison los ist. Ich war richtig neugierig darauf, wie schief der Turm nun wirklich war.
Der schiefe Turm trägt seinen Namen zu recht. Und in Natura wird erst deutlich, was in den Reiseführern so beschrieben wird, "... um der Schieflage entgegenzuwirken, indem man die oberen Stockwerke entgegen der Neigung mauerte".
Für eine Besichtigung des Doms oder der Besteigung des Turms war es leider schon zu spät. Anschließend zog es mich noch durch die verwinkelten Gassen der Altstadt Richtung Arno. Faszinierend finde ich immer wieder diese Miniläden, deren Quadratmeterzahl unter zehn liegt.
Ab 18 Uhr gab es dann den Regen, wie auf www.wetter-online.de vorausgesagt.

- Palazzo dei Cavalieri
(© Volker Pohl)

- Borgo Stretto
(© Volker Pohl)
Toskana
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