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Komanipoort

Zuckerrohrfeld
Brennendes Zuckerrohrfeld
(© Volker Pohl)

Komanipoort. Die Stadt gehört zu den wärmsten Regionen der Welt. Im Sommer waren es durchschnittlich 36 Grad C, im Winter „nur“ 24 Grad C. Genau das spürte man auch. Es war heiß. Und es war für uns die erste Begegnung mit einem ehemaligen Homeland. Sichtbare Armut, Müll und viele Menschen auf den Strassen prägten die Szene von hier bis zur Grenze nach Swaziland. Monokulturen bestimmen das Landschaftsbild. Vorallem Zuckerrohr wird hier angebaut.

Beeindruckend war schon das Abfackeln eines Zuckerrohrfeld aus nächster Nähe mitzuerleben. Die Felder werden aus drei Gründen angezündet. Es vertreibt die Schlangen, die Ernte waren einfacher und die Hitze erhöht den Zuckergehalt der Pflanzen. Bei Tschaneni passierten wir die Grenze zu Swaziland. Hier hieß es aussteigen, südafrikanischen Ausreisestempel abholen, zu Fuß über die Grenze, Einreisedokumente für Swaziland ausfüllen, Stempel, und wieder einsteigen. An der Grenze empfing uns ein Schild des Königs: „Keep your land clean (Halte Dein Land sauber)“ Im Swaziland wurde gefeiert. Die Strassen waren geschmückt und überall waren Bilder vom König zusehen. Beim Durchfahren des Landes in Richtung der Hauptstadt Mbabane fiel auf, daß auch hier das Zuckerrohr die Haupteinnahmequelle zu sein schien und daß das Land beim Ausbau der Infrastruktur sicherlich auf einem gleichen Niveau ist wie Südafrika.

Komatipoort
Komatipoort
(© Volker Pohl)
Busstop
Bushaltestelle im Swaziland
(© Volker Pohl)

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