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Bungy Jumping

Bungy Jumping
"Webmaster" als Jo-Jo
(© Volker Pohl)

Bungy Jumping - der Mensch als Jo-Jo an einem etwa armdicken, elastischen Gummiband. Wer sich entschieden hat, mutig, die letzten Zentimeter auf der Miniplattform nach vorne zu trippeln, dem scheint das Wasser des Kawarau nicht 43 Höhenmeter, sondern Lichtjahre entfernt zu sein. Die Knöchel sind fest zusammen gebunden, der Karabinerhaken eingehakt - "Five, four, three, two, one!" Ich springe - "Uuuuiiiieehaarrgh", zuerst leise, dann immer lauter, animalisch herausgeschrieen. Ein irres Gefühl, man stürzt ins Nichts, ein Gefühl des absolut Loslassen - Können, der gewollte Kontrollverlust. Man rast auf den Fluß zu, immer schneller werden, kurz vor dem "touch down", reißt einen das Band wieder himmelwärts. Nun rast die berühmt-berüchtigte Kawarau - Brücke auf einen zu. Und das Jo-Jo-Spielchen beginnt von vorne.

Was bleibt? Zuerst weiche Knie, ein Adrenalinstoß, der sich nur langsam abbaut, ein T-Shirt als Orden, ein Video für die Nachwelt, ein Zertifikat, daß einen bescheinigt "...jedes Gefühl für Realität und Verantwortung für das eigene Leben aufgegeben zu haben", und für sich: Ich bin gesprungen - yeah!

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