Editorial
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Akureyri
Vidimyri ist eine kleine, niedliche, aus Holz, Stein, Torf erbaute Kirch von 1834, eine für Island typische Dorfkirche. Auf dem wirklich nicht großen Friedhof sind mehrere Generationen begraben. Ein Zeichen dafür, wie wenig Menschen hier lebten oder leben.
Gezeltet haben wir auf einem Zeltplatz in der Nähe. Hier kam es auch zu der ersten Begegnung mit dem Reiseunternehmen Ulfar Jacobsen. Zuerst kam ein geländegängiger Küchenwagen mit dreiköpfiger Besatzung. Auffällig war vor allem die Funkausrüstung. Sie bauten zuerst ein Küchenzelt auf. Die Größe des Zeltes ließ schon Böses erahnen. Und richtig, ca. zwei Stunden später kam die 50 60 Köpfe starke, lärmende Meute an, ein Gemisch aus Engländer und Deutschen. Seit diesem Tag ging immer ein Stöhnen durch die Gruppe, wenn der Name Ulfar Jacobsen fiel (bzw. der Name der Konkurrenz Gunnar Gunnarson). Und wo wir auch später auch hinkamen, z.B. zum Myvatn, in der Askja und der Landmannalaugar, eines dieser Unternehmen war mit Sicherheit schon da.
Akureyri die Hauptstadt des Nordens
(40.000 Ew.). Ähnlich wie Reykjavik gab es über Akureyri
eigentlich nicht besonderes zu berichten. Man kann ein bisschen
durch die Innenstadt bummeln, am Hafen spazieren gehen, den botanischen
Garten besuchen oder einfach ins Freibad gehen und faul in den
Pools liegen. In den Reiseführern war zu lesen, dass, wenn
Kreuzfahrtschiffe Akureyri anlaufen, die Preise steil in die Höhe
schießen, um nach dem Auslaufen ebenso schnell wieder zu
fallen.
Blütenpracht in Akureyri
