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Bali - Gunung Kawi - Pura Tirta Empul - Bangli - Pura Kehen

Mittwoch, 24.08.94 [18. Reisetag, Ruth]

 

Reisfelder auf Bali

Nach einer kurzen Fahrt nordwärts erreichten wir einen der eindrucksvollsten Plätze Balis; die aus dem 11. Jh. stammenden Königsgräber von Gunung Kawi bei Tampaksiring. Nach einem längeren - sehr touristischen - Abstieg, gelangt man in eine von malerischen Reisterassen umgebene Schlucht. Dort soll der Riese Kebo Iwo den gesamten Komplex in einer einzigen Nacht mit seinen gigantischen Fingernägeln aus dem Fels gekratzt haben.
Wie früher angenommen handelt es sich bei den Totenheiligtümern (Candi) aber nicht um Gräber, sondern um Gedenkstätten für vergöttlichte Fürsten (Udayana).

Nach dem Verzehr einer Kokosnuß ging es weiter nach Pura Tirta Empul, einem Quellenheiligtum, dessen geweihtes Wasser seit alters her im balinesischen Hinduismus bei rituellen Reinigungszerimonien eine bedeutende Rolle spielt.

Obwohl wir uns sehr bemühten, war heiliger "Fisch wie Schlange" nicht zu erblicken.

So fuhren wir weiter nach Bangli, wo gerade in einer der größten Tempelanlagen Balis - Pura Kehen - ein farbenprächtiges Tempelfest gefeiert wurde.

Nach einer kürzer als geplanten Busfahrt, erreichten wir abends den Calderarand des Baturs, wo wir uns im Restaurant der Unterkunft breitmachten, um die beeindruckenden Aktivitäten des Baturs zu beobachten.

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