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Bali - Barong - Goa Gajah

Montag, 22.08.94 [16. Reisetag, Volker]

 

Montag, 22. August 1994, Ubud
Als Traveller ist es einem eigentlich völlig egal was für ein Wochentag gerade ist, daher nur der Hinweis, es ist Montag und es ist Morgen. Relativ verschlafen hockt die Truppe im Bus, daß mag zum einen am Schlafmangel - Stichwort: Kampfhähne - oder am Arak oder an sonstigen - Stichwort: äh, schweigen wir lieber - liegen.
Ziel des morgendlichen Ausfluges ist die Barong- und Kristanzbühne in Batubulan. Nicht nur bei ARD und ZDF sitzen Wikinger in der ersten Reihe. Nachdem das Gamelan - Orchester seine Ouvertüre beendet hat, beginnt die Tanzvorführung. Barong, die riesenhafte Maske eines Ungeheuers, in die zwei Männer schlüpfen, ist ein Monster, bei dem der Kiefer schnappt, die Zähne klacken, und trotz des Gebrülls, das es verbreitet, es zu den Guten gehört. Weitere Kombattanten sind ein Affenclown, ein Trupp weinseliger Bauern, verführerisch tanzende Mädchen, Diener, ein Premierminister, eine Königin und sonstige "gute und böse" Mitwirkende sowie der obligatorische Priester.

Goa Gajah - die Elefantenhöhle
Elefanten hätten ihre Schwierigkeiten in diese Höhle einzutreten. Sehr eng, sehr dunkel und vor allem durch die Menschenmassen, die sich in der Höhle drängten, war es sehr warm in der Höhle. Ihren Namen hat es von den in Felsen gehauenen Fabelskulpturen. Der Eingang gleicht einem Dämon, der alle, die eintreten, mit seinem riesigen Maul verschluckt. Vor dem Eingang befinden sich noch drei Bassins, die von mehreren Wasserspender versorgt werden. Das mittlere Becken ist heilig, während das linke den Frauen und das rechte den Männern zum Waschen diente.

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