Hawaii
Schluß, April 1994 - Zugabe - dieses Gedicht mußte einfach dabei sein
Die "Jungs"
Es machten einst zwei Greise,
ein schöne Reise.
Sie rieben sich die Hände,
denn groß war ihre Rente.
Sie kamen nach Hawai'i,
da war's auch schon vorbei.
Die Gertrud fiel in den Graben,
da wollt der Robert sie nicht mehr haben.
Der Robert mit seinem Alter,
wurde immer kranker.
Er blieb in seinem Wagen,
weil laufen wollt er sich nicht wagen.
Der Zeltaufbau
war ihm zu schlimm,
da hielt er nur die Haken hin.
Im Spülen war er einfach spitze,
denn da blieb er einfach sitzen.
Das Toupet war stets verklebt,
deshalb wurd's ihm nicht weggeweht.
Die Frage stellt sich allgemein,
wie kriegt er bloß sein Glatzkopf rein.
Die Gertrud schleicht wie ein Taifun,
um ihren lieben Robert rum.
"Magst das" und "magst dies",
aber Robert findet's mies.
Die Gertrud mit ihrer Allergie, 
den guten Salat, den ißt sie nie.
Der Arm der in der Schlinge hing,
machte den ganzen Urlaub hin.
Beim Autofahrn saß sie stets vorn,
das erregte der Anderen Zorn.
Zornig warn' wir immer noch,
als Robert in die Damentoilette kroch.
Nun ist der Urlaub schon vorbei,
und die Zwei warn' bis zum Schluß dabei.
Und die Moral von dem Gedicht,
Campingurlaub und Alter reimt sich nicht.
(Unbekannte Verfasser)