Hawaii, Maui, Waimoku Falls
22.10.93 - Wasser, Wasser (2)

- "Onkel" Hardy - unser Reiseleiter
(© Volker Pohl)
Und bei diesen Wasserstand war das der sichere Weg ins Jenseits. Die Lust am Fotografieren war uns allen inzwischen vergangen. Die Situation war prekär. Das Seil war nach dem 2. Versuch über den Fluß gespannt, und Mike und unsere Topschwimmer hatten die Überquerung erfolgreich getestet. Nur das Restrisiko blieb, was ist, wenn einer bei dieser starken Strömung das siel losläßt. Treib er dann ab und landet im Wasserfall? Hoch war dieses Risiko, aber zum Glück taucht ein Karabinerhaken für das Handgelenk auf. Nach Karl (seine Badelatschen gingen verloren), Thorsten, Hardy (fast ging es und seine Gitarre baden), Susanne, Oliver, Angelika, Iris, war ich an der Reihe. Die Technik war klar. Rein in die Fluten, Kopf in den Nacken und so schnell wie möglich hinüberhangeln. Meine Vorstellung hatte auch dem Ranger auch dem Ranger gefallen. Dieser war inzwischen durch den anderen Fluß auf unsere Seite gekommen. Mit einen Kommentar, er wisse noch einen trockneren Weg, wo auch die Rucksäcke trocken blieben, führte er den Rest der Truppe zum Camp zurück. Im Camp erhellten sich unsere Mienen sichtbar. Erfahrungen wurden ausgetauscht, warme Getränke zu sich genommen. Die nassen Klamotten, die triefend nassen Stiefel wurden gewechselt und Versuche die Papiere, die Geldscheine und sonstige Gegenstände zu trocknen wurden gestartet. Nur im Regen essen, das wollte wir nicht, und so wurde ein Restaurant in Hana aufgesucht.