Genua 2002 - Altstadt

- Alter Hafen
(© Volker Pohl)
Es blieb noch ein wenig Zeit übrig, um die Altstadt auf eigene Faust zu entdecken. Manche Gassen sind so schmal, dass auch im Sommer die Sonnenstrahlen den Straßenbelag nicht erreichen werden. Zum Bummel laden auch die vielen Arkaden verschiedener Straßen der Altstadt ein, wie die Via XX Settembre.
Genuas Reichtum vergangener Tage basierte auf dem Handel und den gewinnbringenden Geldgeschäften. Der Konkurrenzdruck unter den ortsansässigen Adelsfamilien nährte den Wohlstand Genuas und ließ auch die Kunst- und Kulturszene erblühen.
Moderne Hafen brauchen (Container-) Raum, und die kleine Bucht, wo alles begann, war nicht mehr ausreichend. Geblieben ist der Alte Hafen, heute ein Zentrum für Kultur- und Sozialleben, Entertainment, Essen und Trinken und der Ankerplatz für Hochseejachten. Die Kreuzfahrtschiffe legen nicht mehr direkt am Alten Hafen an, aber noch in Sichtweite auf der anderen Buchtseite.
Zahlreiche gastronomische Betriebe prägen die großzügige palmengesäumte Hafenpromenade, in deren Mitte das Aquarium von Genua liegt. Leider reichte die Zeit nicht aus, um dieses zu besuchen.
Bevor er wieder Richtung Flughafen ging, durfte nochmals die hervorragende Küche Liguriens im I tre merli, direkt an der Promenade, genossen werden. Ein schöner Abschluss für einen herrlichen Tag am Mittelmeer.

- Hafenpromenade
(© Volker Pohl)

- Hafenpromenade
(© Volker Pohl)